In der Warmmachphase gab es für die Gastgeberinnen jedoch erst einmal einen Schock zu verdauen – Torhüterin Lisbeth Splietorp verletzte sich am Daumen und musste so für das gesamte Spiel passen. So musste die Geis/Göbert-Sieben wieder auf Antonia Geis, Luisa Krüger und Marie Gössing zurückgreifen und es kann vorweg gesagt werden, dass alle drei zwischen den Pfosten überzeugen konnten.
Zwar geriet das Gastgeberteam mit 0:1 zurück, doch wurde hieraus durch passgenaues Spiel und große Zweikampfstärke schnell eine Führung herausgespielt Die Zuschauer freuten sich über gelungene Kombinationen, gute technische Fertigkeiten und läuferischen Einsatz der Mädels aus Emstal und Hoof und so gelang es bis zur Pause bereits sechs Spielerinnen sich in die Torschützenliste einzutragen. Mit einem 11:5 Vorsprung ging es in die Kabinen.
Trotz vieler Auswechselungen und einiger kleiner Blessuren der Akteure wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut – einziges Manko: es konnte sich keine weitere Spielerin als Torschütze eintragen lassen. Das tat der Freude über den hohen 22:8 Sieg jedoch keinen Abbruch – mit diesen beiden Punkten konnte der zweite Tabellenplatz gefestigt werden. Hervorzuheben in dieser Partie war der enorme Abwehreinsatz von Luisa Krüger, die immer wieder einsprang und aushalf und die Treffsicherheit von Marleen Krause, die sieben Mal den Ball im Netz unterbrachte.
Die HSG siegte mit: Marleen Krause 7 Treffer, Emma Reuhl 5, Marie Gössing 3, Luisa Krüger 3, Antonia Geis 3, Shirley Carl 1, Lisbeth Splietorp, Leonie Holzhauer, Carina Kirch und Adriana Br




